Lehrbuch der theoretischen Physik in 10 Bänden

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Kürzlich erreichten mich zwei Pakete. Eines musste ich unter Vorlage meines Personalausweises von der Post abholen, das andere kam so. Letzteres war sehr groß und fühlte sich an wie Band 1-10 von Landau/Lifschitz’ “Lehrbuch der theoretischen Physik”. Nach dem Auspacken konnte ich allerdings feststellen, dass es nur vom Wert her an genanntes Standardwerk heran kam… denn es war eine Xbox 360. Nun was soll ich sagen? Ich hatte bereits einmal über eine Anschaffung selbiger nachgedacht, den Gedanken dann aber doch wieder verworfen, nun – um mit den Worten eines Freundes zu sprechen – hatte sie mir jemand in die Packstation gelegt. Dementsprechend habe ich mich sehr darüber gefreut.
Mit der Xbox kam natürlich Forza 4 und – in dem kleinen einzelnen, weil FSK18 – Crysis 2. Ersteres trifft natürlich genau meinen Nerv und ich werde auch zunehmend besser, was heißt, dass ich mit der analogen Controllersteuerung besser zurecht komme. Meine Zeiten liegen schon so im mittleren Feld der Online-Statistiken und ich habe bereits die Traktions- und Stabilitätskontrolle abgeschaltet (auch wenn mich das am Anfang locker zwei Plätze gekostet hat).
Crysis habe ich noch nicht sonderlich gespielt, nur installiert und das Intro erlebt. Extrem gute Grafik kann ich auf jeden Fall attestieren. Die Story soll ja wohl etwas dünn sein. Ich muss aber auch zugeben, dass mir solche Open World Konzepte ohnehin nur begrenzt zusagen.
Dies lässt mich aber zu einem anderen Spiel überleiten, in dem nicht nur die Story wesentlich geiler ist, sondern welches auch linearer ablaufen wird. Nämlich Spec Ops: The Line. Die Demo ist ja erst seit kurzen draußen und ich habe sie natürlich gleich als erstes durchgespielt. Einfach geile Grafik, geile Story, geile Charaktere und sehr gut umgesetzt. Ich hab es danach sofort bei Amazon vorbestellt.

PS: Über die 10 Bände Landau/Lifschitz hätte ich mich aber genauso gefreut. Auch wenn ich meine Lebzeiten gebraucht hätte, um sie zu mastern… Wenn es überhaupt jemals dazu gekommen wäre.

Daily Projects

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Eine Freundin von mir hat einen Kreativ-Blog mit dem Namen Daily Projects begonnen. Wie sie in ihrem ersten Post schreibt, soll das ganze nicht zu wörtlich verstanden werden, aber die bisherigen Beiträge lassen eine höhere Frequenz als bei mir vermuten. Auf jeden Fall präsentiert sie in  diesem neben handwerklich angefertigten Dingen wie Sitzbezügen und Fensterbänken auch Rezepte und ihre Werke im Bereich der bildenden Künste. Dabei kommen neben Alien-Bildern auch sehr schöne Osterkarten vor. Zuviel will ich aber nicht verraten, also seht euch Daily Projects selbst an.

Sarah Connor Chronicles

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Vor kurzem habe ich mir gedacht, dass man mal mehr als nur Star Trek TNG gucken muss – oder kann, TNG ist ja ein Klassiker :) Und dann hab ich neben Filmen die ich noch nicht gesehen habe, nach Serien gesucht. Dabei sind mir die “Sarah Connor Chronicles” in die Hände gefallen. Nun könnte man denken, dass da irgendeiner eine Fortsetzung von “Sarah und Mark in Love” gedreht hat, aber dem ist zum Glück nicht so. Denn es geht natürlich um die Mutter von John Connor – dem Retter der Menschheit. Da es eine FOX Serie ist war natürlich zu erwarten, dass sie gut ist, aber bereits nach kurzer Zeit wieder abgesetzt wird… Leider ist es nicht bei dieser Erwartung geblieben.

Nun, was gibt es dazu zu sagen? Sarah Connor, hier in einer attraktiven und nicht Terminator-like Form (nichts gegen Linda Hamilton…), kümmert sich wie immer rührend um ihren mittlerweile 15-jährigen Sohn John. John kämpft dabei noch mehr als zuvor damit, der Retter der Welt zu sein und kein “normales” Leben als Jugendlicher zu haben, weil Tag ein Tag aus ein Terminator versucht, seinem Leben ein vorzeitiges Ende zu setzen. Neben Mutti stößt auch noch Onkel Derek, dem Bruder von Johns Vater, zur Familie. Dieser ist aus der Zukunft gekommen und unterstützt Familie Connor beim ständigen Kampf gegen die Maschinen. Leider hat er anfänglich eine gewisse Abneigung gegen Johns neue “Schwester” Cameron (gespielt von Summer Glau, welche wir schon als soziopathisches Wesen aus Firefly kennen; einer anderen FOX-Serie, die episches Ausmaß hätte annehmen und ein neues TNG werden können. Grund für das nicht Eintreten: s. o.). Sie ist ein umprogrammierter Terminator, der von John aus der Zukunft geschickt wurde, um ihn zu beschützen. (Entgegen der Idee von Leonard aus Big Bang Theory – einer Serie über die ich später noch schreiben werde –, ist Skynet allerdings nicht “kinky”. Cameron wurde natürlich als Ebenbild eines Resistance-Kämpfers geschaffen, um ihre Infiltration zu erleichtern.) Da ihr, wie auch schon unserem Arnold, gewisse soziale Fähigkeiten fehlen, bringt sie durchaus immer wieder ein humoristisches Element in die Serie; kann aber von einem Augenblick auf den nächsten wieder in ihren dauerterminierenden Zustand verfallen.

Ich habe die zwei vorhandenen Staffeln noch nicht vollständig gesehen, aber ich muss sagen, dass sie mir gefällt. Zum Dahinplätschern ist sie auf jeden Fall hervorragend geeignet und man bekommt auch gleich wieder Lust, die alten Filme noch einmal rauszuholen und anzusehen.

Und dann lassen wir die Gewinne von der zypriotischen Gesellschaft absaugen

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Den Satz habe ich in ähnlicher Form am Samstag gehört. Allerdings nicht bei einem Bericht des BKAs und der Steuerfahndung, sondern in der Bahn irgendwo zwischen Pirnaischer Platz und Karcherallee. Dort führte nämlich ein junger Mann – der sich bei diesem wunderschönen Wetter mit Mantel durch die Gegend bewegte – aus, wie er seine Gewinne in Deutschland reduzieren will, um – wie könnte es anders sein – Steuern zu “sparen”. Er beschrieb seinem Gesprächspartner ausführlich, was man für tolle Konstrukte aufbauen könnte, dass man sich dann gegenseitig Kredite vergibt, welche dann schwuppdiwupp dafür sorgen, dass man in Deutschland überhaupt keine Kohle mehr hat, die man versteuern könnte. Epische Sache das. Ich hoffe nur für ihn, dass er aufmerksam die Zeitungsmeldungen verfolgt, sonst könnte das eine seiner letzten Reisen im wunderschönen Dresden gewesen sein.

Es war still um mich…

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Ich weiß, dass ich lange nichts geschrieben habe – aber man kann ja nicht alles haben. Es gab viel zu tun und wenig Zeit zum bloggen, so hab ich es gleich ganz gelassen. Ich will auch diesmal keine großen Versprechen machen, dass es hier bald mehr zu sehen gibt, vielleicht stell ich ihn auch ein. Aber auf meinen Fotoblog möchte ich auf jeden Fall hinweisen: Er heißt natürlich ganz passend Photobüschel. Heute gab es Foto Nummer 3. Natürlich sind auch Nummer 1 und 2 vorhanden.

Vielleicht bis bald.

Die McDonald’s-Bande

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Kürzlich war ich mal wieder bei McDonald’s. Es war Sonntag und ich war noch zeitig genug dort, um Möglichkeit auf das McDonald’s Frühstück zu bekommen. Nachdem ich jedoch eine Weile gewartet hatte, was ich schon komisch fand, kam ich dann auch endlich dran. Ich versicherte noch einmal durch Nachfrage, ob ich noch Frühstück bekommen könnte und bestellte, nach Bejahung der Frage, zwei McCroissants. Dann viel mir jedoch auf, wie planlos alle Mitarbeiter erschienen und die Ankunft meiner zwei McCroissants verzögerte sich immer mehr. Die Dame vor mir wartete schon sichtlich genervt mehr als zehn Minuten auf ihre zwei McWasWeißIch TS. Nach und nach kamen immer mehr Menschen aus dem hinteren Teil des Restaurants und fuhrwerkten an Geräten rum, die eigentlich von jemand anderem bedient wurden. Das verzögerte die Fertigstellung meines McCroissants weiter, ich begann jedoch den Braten langsam zu riechen.
Mir wurde, ob der Unfähigkeit der Mitarbeiter klar, dass dies ein – ursprünglich – perfekt ausgeklügelter Plan einer Verbrecherband war. Denn diese hatten vor den ganzen Tag die Kunden abzukassieren und ihr Geld einzubehalten – vermutlich waren die echten Mitarbeiter in irgendeiner Abstellkammer gefesselt. Jedoch ist mir, als geschultem Beobachter, sofort aufgefallen, dass sie einen eklatanten Fehler in ihrer Planung hatten: Da es sich um einen Sonntag handelte war das Frühstück statt nur bis 10:30 bis 11:30 Uhr zu haben. Und darauf waren sie sichtlich nicht vorbereitet.
Nachdem Kjeld mir nun einen hart erarbeiteten McCroissant in eine Tüte getan hatte blickte er mich an und meinte: „Mhh, der zweite tja – willst was anderes?“ Worauf ich ihn nach einem 6er McNuggets fragte – was eigentlich viel teurer als ein McCroissant ist – und von ihm nur ein „Gerne!“ zurück bekam und wenige Sekunden später mit meinem Essen den Laden verlassen konnte. Ich hoffe, die haben das nicht bei jedem Kunden so gemacht, sonst haben sie sich selbst noch beschissen. Das nächste Mal sollten sie besser planen – lustig war es für mich aber auf jeden Fall :)

On Edge

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Mein neues iPhone hat mir etwas Sorgen bereitet, weil es sich ein bisschen geziert hat und ständig die WLAN-Verbindung aufrecht erhalten hat. Aber nach einem Reset des Flash Memorys scheint es sich jetzt gefangen zu haben. Dabei musste ich aber auch feststellen, dass es selbst im Standby kein Edge zu kennen scheint. Das hat mich schon ein bisschen überrascht, aber was will man machen ^^
Es hat dafür noch eine andere – schier wundervolle – Eigenheit. Denn gestern war ich damit das erste Mal laufen und entgegen meiner Erwartungen teilte es mir schon recht zeitig mit, dass der erste Kilometer um wäre. Ich war etwas irritiert, lief aber weiter, nur um festzustellen, dass es auch bei Kilometer Nummer zwei und drei passierte. Anschließend sah ich mir die GPS-Daten von meinem alten und meinem neuen iPhone nebeneinander an und durfte feststellen, dass mich das alte ganz schön beschissen hat. Weil die GPS-Daten auf diesem so ungenau waren, hat es mich tatsächlich fast einen halben Kilometer mehr laufen lassen. Und wozu führt das? Natürlich zu einer ganz wundervollen Zeit, weil ich dadurch über drei Minuten “spare”, was mir zeigt, dass ich doch nicht so langsam bin ^^ In diesem Sinne ist hier also noch viel mehr drin :)

Siri

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Hallo das ist mein erster gesprochener Post. Ich komme mir ein bisschen vor wie Jean-Luc Picard, aber wir müssen erstmal sehen, wie gut Siri das hier macht.
Die Fehlerquote ist relativ hoch und Siri hat noch keine Interpunktion. Interessant ist auch, dass es semantisch manchmal das gleiche schreibt aber mit anderen Worten als ich es gesagt habe. Wenn man sich aber kurz fasst, dann ist es ziemlich cool. Und so kann man schrittweise einen Beitrag mit seiner Sprache zusammenbauen. Wenn die Fehlerquote noch niedriger wird, dann könnte ich mich echt daran gewöhnen. Denn mit etwas Übung scheint sie wirklich besser zu werden. Es eignet sich mindestens um ein Beitrag in Rohform zu sprechen. Ich hoffe, dass sie das noch aufs iPad (das Wort beherrscht Siri nicht) bringen.

Bis bald, dann nur noch in gesprochener Form.

Sasha Grey reitet den Bundestrojaner…

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… nicht mehr. Denn, sie hat aufgehört Pornos zu drehen, wie ich jetzt erst bei Spiegel Online las. Das allerdings bereits schon im April.
Als kurzer Abriss: Mit 17 hat sie sich überlegt, dass das mit den Pornos doch ne geile Sache wäre (im wahrsten Sinne des Worte, hat sie das auch gemeint), hat sich pflichtbewusst informiert, viel recherchiert, mit einer Pornodarstellerin (damals noch bei MySpace – heutzutage wäre sowas eine Facebook-Geschichte) geschrieben und, nachdem sie die “Pros and Cons”-Liste angesehen hatte, festgelegt, dass das ihr Ding ist. Und als sie dann ihren “Sweet 18th” (ich hoffe den gibt’s auch) gefeiert hatte, lies sie sich entsprechend promoten und war Pornodarstellerin. Der erste Film in dem sie – gerade wollte ich schauspielern schreiben ^^ – mitwirken durfte, ließ sie auch gleich an einer Orgie teilnehmen (Eine Orgie ist übrigens, wenn mindestens fünf Personen sexuelle Handlungen austauschen. Ein Fivesome klingt einfach nicht so toll wie ein Foursome, das versteh ich.)
Einer der Gründe warum sie ins Pornogeschäft wollte, war dass sie die Darstellerinnen als zu lahm empfand. Jetzt mag einer denken, dass sie deren … wie sagt man … professionelle Hingabe zum Geschehen und Job als unpassend empfand, aber das war es gar nicht ganz. Sondern sie wollte Kunst in die Pornos bringen… – kurz setzen lassen… – … weswegen sie z. B. mehr oder minder mit dem Zuschauer gesprochen hat, indem sie beim Reden direkt in die Kamera sah (das nennt man übrigens das Durchbrechen der vierten Wand und es kommt aus dem Theater – was man so alles nicht weiß). Das war aber dann auch irgendwie das einzige Beispiel, welches kunstnah war und sie ist nicht weiter darauf eingegangen, ob sie ihr Ziel als erfüllt ansieht. – The need for more research is clearly indicated… – Wie dem auch sei, nun, nach fünf Jahren im Business, hat sie einfach alles erlebt und ist vermutlich zutiefst gelangweilt von all den Dingen, die sie da abziehen. Deswegen hat sie aufgehört. Besser ist das auch, finde ich.

Damit jetzt niemand denkt, ich hätte das Reiten des Bundestrojaners als billige catchphrase genommen, ich will wirklich noch was zu ihm schreiben. Der Anwalt der Firma DigiTask Winfried Seibert (ob der was mit dem Merkelchen ihrem Regierungssprecher zu tun hat?) hat einen schönen Vergleich ziehen wollen - leider ist es bei dem Versuch geblieben. Er versuchte zu unterstreichen, dass die vom CCC untersuchte Trojanerversion schon sehr, sehr alt ist und man vor drei Jahren Dinge einfach anders gemacht hat. Dazu ließ er sich zu folgendem Kommentar hinreissen: “Die Software wurde vor fast drei Jahren geliefert – das sind in der IT-Branche Lichtjahre. Es ist durchaus möglich, dass im November 2008 gelieferte Software heute nicht mehr den Sicherheitsanforderungen entspricht.”1
Lieber Herr Seibert, ein Lichtjahr ist kein Zeitangabe sondern eine Strecke. Nämlich die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt. Wenn du einen Zeitbezug herstellen willst, dann verwende in Zukunft doch eher Dinge wie Generationen, Äonen oder auch schlicht Jahrhunderte. Dann weiß jeder, dass es voll lange ist. Ansonsten hast du natürlich recht, ich programmier auch nicht mehr so wie vor drei Jahren.

Quelle:
SPON, zweiter Absatz

Nachtrag iOS 5

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Wie ich jetzt feststellen konnte soll Siri wirklich nur bei einer bestehenden Internetverbindung funktionieren, weil die Sprache immer aufgezeichnet und dann auf einem Apple Server erkannt wird. Frage: Warum bietet man es dann nicht all seinen Kunden an? Richtig, weil man noch mehr Geld verdienen will. Nun gebe ich zu, dass Siri nicht der einzige Grund ist, sich ein neues iPhone zu kaufen, jedoch finde ich es ein bisschen schwach, sollte es sich bewahrheiten, denn dann ist es gelinde gesagt gelogen, dass der neue Prozessor gebraucht wird. Aber wir werden sehen. Vielleicht bezieht sich das nur auf Wissensfragen, da kann ich es natürlich verstehen :)

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